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Welche Akquisitionsstrategie passt zu welcher Firma? Wer ein Produkt - hier eine Dienstleistung - verkaufen will, muss seinen Kunden kennen und ihm die Wünsche von den Augen ablesen können. Diese simple Verkaufsweisheit spielt sicher auch eine Rolle, wenn die in der beruflichen Integrationsförderung tätigen Bildungsdienstleister Ausschau nach Betrieben halten, die bislang noch nicht oder nicht mehr ausbilden. Das Deutsche Jugendinstitut hat 2001 eine empirische Bestandsaufnahme der diversen Akquisitionsstrategien in einem verwandten Modellvorhaben (Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit, Förderzeitraum von 1998-2001) vorgenommen. Hieraus entwickelte Thomas Gericke eine Firmentypologie, die es verdient, von uns auf ihre Brauchbarkeit hin überprüft zu werden. Sie wird in der folgenden Tabelle präsentiert: Akquisition von Betrieben: Verschiedene Strategien je nach Betriebstypus
Quelle: Gericke, Thomas, Der Betrieb als Partner der Jugendberufshilfe, in Durchblick, Zeitschrift für Ausbildung, Weiterbildung und berufliche Integration, Heft 1, Heidelberg 2001, S. 7-11. Datenerhebung zur Akquisition Zurück zum Inhalt Um das obige Modell der verschiedenen Akquisitionsstrategien zu überprüfen und um zu ermitteln, in welcher Form im Nordverbund Betriebe betreut werden, haben wir Daten zu den einschlägigen Themen an allen unseren vier Standorten erhoben. Im einzelnen haben wir ermittelt, nach welchen Konzepten die Kollegen TeilnehmerInnen auswählen, wie sie das Praktikum der Jugendlichen begleiten, in welchem Umfang sie die Firmen betreuen, ob und wenn ja, in welchem Ausmaß Ausbildungsplätze hinzugewonnen werden konnten, welche Rolle das Sozialprestige für die Betriebe spielte und welche finanziellen Förderungen den Firmen jeweils angeboten werden konnten. Die Ergebnisse sind in unsere neuen Erhebungsbögen und Gesprächsleitfäden eingeflossen. Die Arbeitsprodukte des Modellvorhabens im Überblick
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